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Stressfrei und beschwingt!

Auf ein neues Jahr:

Stressfrei und beschwingt!

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Hören Sie auf Ihren Körper und die Warnsignale, die er Ihnen gibt - er weiß am Besten, was gut für Sie ist.

Ein neues Jahr ohne Stress

Wer wünscht sich das nicht: Ein Jahr ohne Dauer-Stress und mit möglichst viel Zeit für sich selbst! Was beinahe wie eine Utopie erscheint, muss in Wahrheit gar nicht so schwierig zu erreichen sein. Wir zeigen Ihnen, wie Sie es schaffen können, im kommenden Jahr weniger Stress zu verspüren und welche Tricks bei Stress-Reaktionen helfen können.

Stress als Problem

Die meisten wissen es und doch ändert kaum jemand etwas an seiner Lebensweise: Dauer-Stress tut uns nicht gut. Die Auswirkungen, welche eine zu hohe Dauerbelastung auf unseren Organismus hat, ist enorm. Stress sollte daher durchaus als ein Warnsignal des Körpers betrachtet werden, das ernst genommen werden muss.  Zu viel Stress ist Gift für unseren Körper, unsere Psyche und für unser gesamtes Leben. Wer sich auf Dauer gegen Symptome, wie Niedergeschlagenheit, Nervösität und Schlafstörungen wehrt, gefährdet seine Gesundheit. Diese deuten nämlich alle auf einen zu hohen Stresspegel hin. Im schlimmsten Fall steuert man direkt auf ein Burn-out zu.

Was also tun?

Zunächst einmal: Ein Leben komplett ohne Stress ist unmöglich. Das Wort Stress beschreibt die Vorgänge im Körper, die ablaufen, wenn sich dieser auf eine Bedrohung einstellt. Unser Körper hat dabei die Wahl zwischen Angriff- oder Fluchtreflex. Stress aktiviert den Sympathikus unseres Nervensystems. Als Folge fährt unser Herz-Kreislauf-System hoch, die Atemsequenz erhöht sich und die Verdauung wird vorübergehend eingestellt – es passiert also nichts mehr, das unserem Körper Energie rauben könnt. Somit steht fest: Stress verschafft uns hohe Konzentration und schnelles Denken – an und für sich also etwas Gutes und Hilfreiches. Problematisch wird es nur, wenn der Parasympathikus, der Gegenspieler des Sympathikus nicht mehr ausreichend Gelegenheit dazu bekommt, dass wir uns wieder entspannen können.

Balance is the key

Das Ministerium für Industrie und Handel hat in einer Studie die „Balance zwischen Arbeit und Leben“ untersucht und  diese im Management Today Magazine veröffentlicht. Demzufolge arbeitet eine steigende Anzahl an Menschen bis zu 60 Wochenstunden und mehr. Seit 2000 hat sich diese Zahl beinahe verdoppelt. Das zeigt also, dass es immer wichtiger wird, sich abzugrenzen, um nicht im Burn-out zu landen. Unsere Tipps helfen Ihnen, Ihr Leben wieder mehr in Balance zu bringen und ausreichend Zeit für sich selbst zu etablieren. Wer sich selbst nicht vergisst, der ist auch nicht dauer-gestresst.

Deuten Sie Stress-Situationen für sich als etwas Positives um!

Los geht´s:

Hilfreich ist es, sich über die Ursache des eigenen Dauer-Stresses bewusst zu werden. Das liegt in den meisten Fällen im Gefühl der Überforderung und nicht unbedingt an der Arbeitsmenge. Wer das Gefühl hat, die Kontrolle über sein Leben zu verlieren, zeigt viele Anzeichen von Dauer-Stress. Das passiert nicht zwangsläufig nur bei Menschen, die sehr viel arbeiten. Auch Langzeitarbeitslose können unter Symptomen eines antretenden Burn-outs leiden.

Also: Überlegen Sie sich, in welchen Situationen Sie sich besonders gestresst fühlen und was Ihnen währenddessen helfen könnte. Oft hilft es auch schon, wenn Sie Ihre innere Einstellung überdenken und umdeuten. Haben Sie beispielsweise Angst vor einer Präsentation, versuchen Sie sich stattdessen darauf zu freuen. Sie können unter Beweis stellen, was Sie können und wo Ihre Stärken liegen. So tricksen Sie gewissermaßen Ihren Körper aus, indem Sie die „Bedrohung“ wegnehmen.
Gelingt Ihnen das jedoch nicht so recht, versuchen Sie sich emotional mehr von Ihrem Job zu distanzieren, wenn Sie Ihre Stressursache in diesem vermuten. Definieren Sie sich nicht ausschließlich darüber und stellen Sie an sich selbst keine allzu hohen Anforderungen, die Sie nicht bewältigen können.  

 

Ein Leben ganz ohne Stress gibt es nicht, aber eines ohne Burn-out sehr wohl!
 

Etablieren Sie eine gesunde Lebensweise!

Ausreichend Schlaf, gemäßigter Sport und eine gesunde Ernährung können sehr viel dazu beitragen, dass Ihr Stress-Pegel sinkt. Hören Sie auf sich selbst, Sie wissen am besten, was Ihre Körper benötigt und wie viel Schlaf Sie brauchen um morgens wirklich fit zu sein. Durch Sport kann sich ihr Körper von dem angestauten Stress befreien, Ihr Kopf wird frei und die anschließende Entspannung fällt viel leichter. Auch die Ernährung sollten Sie nicht unterschätzen: Das, was Sie zu sich nehmen ist der Treibstoff Ihres Körpers und nimmt einen unmittelbaren Einfluss darauf, wie fit und ausgeglichen Sie durch ihr Leben kommen.

Sagen Sie Nein zu Multitasking!

Der Mensch ist nicht multitaskingfähig. Das ist mittlerweile auch wissenschaftlich belegt. Wenn Sie zu vieles parallel abarbeiten wollen, geht das meistens schief. Man macht sich meistens etwas vor, indem man vieles gleichzeitig bearbeiten möchte, aber im Grunde weniger schafft. Dies ruft natürlich umso mehr Stressreaktionen hervor. Versuchen Sie sich stattdessen bewusst auf das zu konzentrieren, was Sie gerade tun möchten und setzen Sie hierauf Ihren Fokus.

Prokrastination Adé!

Das Aufschieben ist den meisten Menschen nur allzu gut bekannt. Die Prokrastination ist ein Zeitfresser, der Stress verursacht. Versuchen Sie, nicht ständig etwas vor sich herzuschieben, denn die Zeit fehlt Ihnen am Ende. Werden Sie sich darüber ganz gezielt in dem Moment bewusst, in dem Sie wieder dabei sind, etwas vor sich herzuschieben und schon zwingen Sie sich dazu, gleich mit Ihrer Aufgabe zu beginnen.

Smartphone aus!

Mittlerweile sind wir alle permanent erreichbar, das Handy ist überall dabei und stets zur Hand. E-Mails werden gecheckt, Nachrichten beantwortet und Telefonate geführt und das oft auch noch nach Feierabend. Gönnen Sie sich ganz bewusst eine Auszeit vom Handy und lassen Sie es beispielsweise einmal zuhause wenn Sie spazieren gehen. Wenn Sie in Ruhe ein Buch lesen wollen, dann legen Sie Ihr Handy in ein anderes Zimmer. So kommen Sie gar nicht erst in Versuchung, ständig einen Blick darauf zu werfen. Sie werden sehen: Ihre Konzentration wird viel besser werden und es fällt Ihnen leichter abzuschalten.

Finden Sie zurück zu Harmonie und Glück!

Mentales Training wie Mediation, autogenem Training und positiven Affirmationen kann Ihnen dabei helfen ausgeglichener und entspannter auf Stresszustände zu reagieren. Probieren Sie es einfach aus!

Seien Sie geduldig mit sich selbst!

Um stressfrei und mit Schwung ins neue Jahr zu starten, ist es vor allem wichtig, dass Sie sich selbst nicht zu sehr unter Druck setzen. Haben Sie Geduld mit sich selbst und werden Sie nicht wütend, wenn Sie doch wieder in alte Muster verfallen.Trauen Sie sich, das zu tun was Ihnen gut tut und lauschen Sie in Ihren Körper hinein: Er weiß am besten, was Sie brauchen.

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