Früher ein Joghurtbecher, jetzt ein Spiel!

Joghurtbecher lassen sich wunderbar zweitverwerten, ohne großen Aufwand
Unsere drei Ideen sind drei gute Gründe, leere Joghurtbecher in Zukunft aufzuheben, oder schnell ein paar leer zu essen.

Beginnen wir mit einem Spiel, das sich schon für Babys mit einigen Monaten eignet: Mit der Schere oder dem Messer ein Loch in die Unterseite des Bechers bohren, sodass sich ein Essstäbchen aus Holz oder ein dünnes Stöckchen durchschieben lässt. Daran wird jetzt noch ein kleines Spielzeug gebunden oder geklebt, zum Beispiel eine Fingerpuppe, oder ein kleines Tier. Das lässt sich jetzt nach oben aus dem Becher herausfahren, oder wieder langsam nach unten ziehen, sodass es im Becher verschwindet. Perfekt für Babys und Kleinkinder, denn sie lieben Versteckspiele!

 

Der ist drin! Der Becher als Tor

Für größere Kinder lässt sich aus einem leeren Joghurtbecher ganz leicht ein Spiel bauen, mit dem sie ihre Geschicklichkeit trainieren können: Alles, was es dazu noch braucht, ist Alufolie, und eine Schnur. Knüllen Sie die Alufolie so zusammen, dass ein kleiner Ball entsteht – er sollte größer als eine Murmel, aber kleiner als ein Golfball sein. Um den Ball herum wird nun die Schnur gewickelt, schön fest, sodass sich der Ball nicht daraus lösen kann. Die Schnur dann noch etwa zehn Zentimeter lang lassen, und das andere Ende am Joghurtbecher befestigen. Dazu seitlich knapp unter dem Rand ein kleines Loch bohren, die Schnur durchziehen, und innen einen Knoten machen. Das Ziel bei unserem selbstgebastelten Spiel: Durch Bewegen des Bechers den Ball an der Schnur so in Schwingung versetzen, dass er in den Becher hüpft.

 

Wer ist dran? Das Bechertelefon

Unsere letzte Idee ist natürlich keine neue Erfindung, sondern ein Klassiker – allerdings ein ganz beliebter, den man nicht vergessen sollte: Das Bechertelefon. Dazu brauchen wir zwei leere Joghurtbecher, eine Schnur (zehn Meter sollten es schon sein), und zwei Streichhölzer. Mit einer Schere in die Böden der Becher ein kleines Loch bohren. An die Enden der Schnur jeweils ein Streichholz knoten, und dieses durch das Loch im Becher stecken. Sobald es sich quer an die Innenseite legt, ist die Schnur schön fest mit dem Becher verbunden. Jetzt sollten die zwei Telefonierenden sich so weit auseinander bewegen bis die Schnur straff gespannt. Ist. Und nun kann einer in den Becher sprechen, der andere hinein hören. Durch das Sprechen gerät die Luft in Schwingungen, und diese Schallwellen werden an den anderen Becherboden beziehungsweise ans Ohr übertragen.

 

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