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NEU: Unsere Regency-Escape-Romane

Verwicklungen, Klatsch, Skandale und süße Geheimnisse …

Du liebst die Irrungen und Wirrungen der feinen englischen Gesellschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts? Dann sind diese romantischen Rätselabenteuer die perfekte Herausforderung für dich! Unsere Regency-Escape-Bücher sind die ideale Mischung aus Spannung und Liebesroman. 

Das Geheimnis des Duke

Charlets Herz schlägt für Jasper. Doch ausgerechnet dessen Zwillingsbruder, der ihr so verhasste Arthur, soll noch in diesem Sommer ihr Ehemann werden. Eine perfekte Partie, denn Arthur wird als Erstgeborener nicht nur den Titel des Duke, sondern auch das Familienvermögen erben. Und dieses soll Charlets Familie vor dem Ruin retten. 

Das Versprechen des Viscount

In London geht das Gerücht um, dass der Viscount einen Ehemann für seine Schwester sucht. Aber nur wer sich als würdig erweist, indem er Intelligenz und strategisches Geschick beweist, darf der begehrten jungen Dame offiziell den Hof machen.

Die Autorinnen

Erlebe die Regency-Ära

Die historische Londoner High Society hautnah erleben! Wie wäre es mit einem britischen Afternoon Tea? Hier findest du Rezepte für Sandwiches und Kuchen. Außerdem erfährst du, was die Regency-Zeit eigentlich für eine Epoche ist.

Leckere Sandwich-Rezepte für den Nachmittagstee

Autorin Sophia Farago lädt zum Afternoon Tea 

Es ist später Nachmittag, hochverehrte Ladys und Gentlemen, Zeit für Tee und eine silberne Etagere mit den verschiedensten Köstlichkeiten!  
Darüber, wie man den Tee am besten eingießt, haben wir uns schon im Buch unterhalten. Dort habe ich Ihnen auch mein Lieblingsrezept für Mini-Scones verraten. Doch Scones sind nicht das Einzige, was zur Teezeit serviert wird. Allem voran wollen wir uns den Sandwiches widmen.  
Haben Sie gewusst, dass diese Art von belegten Broten nach dem vierten Earl of Sandwich benannt wurde, der im 18. Jahrhundert lebte? Angeblich ließ er sich diese servieren, damit er seine Partien des Kartenspiels Cribbage nicht unterbrechen musste und trotzdem saubere Finger behielt. Damit ein Sandwich diese Bezeichnung tragen darf, ist es übrigens egal, ob das Brot in Streifen, Quadrate oder Dreiecke geschnitten wird. Am besten nimmt man Toastbrot (weiß oder braun), und wer es ganz edel möchte, schneidet die Rinde weg. Mir persönlich erscheint das allerdings eine arge Verschwendung zu sein. 

Für je 4 Sandwiches brauchen Sie jeweils 8 Scheiben Toastbrot und (nach Möglichkeit) gesalzene Butter. 

 

Die Klassiker: 

Gurkensandwich 

  • ½ Gurke, geschält und in feine Scheiben geschnitten 
  • Salz und Pfeffer 
  • 1 TL Zitronensaft 

Ein paar Gurkenscheiben zum Garnieren zur Seite legen, den Rest mit Salz, Pfeffer und Zitrone würzen, auf 4 gebutterte Toastscheiben verteilen, die restlichen 4 Scheiben als Deckel darauflegen und garnieren. Vielleicht gelingt es Ihnen ja sogar, die oberen Gurkenscheiben kunstvoll einzudrehen? 

Eier-Mayonnaise-Sandwich 

  • 3 hart gekochte Eier 
  • Salz und Pfeffer 
  • 2 EL Mayonnaise 
  • eventuell etwas Senf 
  • 1 kleine Schachtel Kresse 

Gekochte Eier mit der Gabel fein zerdrücken, mit Salz, Pfeffer, Mayonnaise und, wenn man will, etwas Senf vermischen, auf gebutterten Toast streichen, mit Kresse bestreuen und Deckel drauf. 

 

Die luxuriöse Variante: Räucherlachs- Sandwich 

  • circa 300 g Räucherlachs 
  • 4 EL Frischkäse, Doppelrahmstufe 
  • 1 TL Zitronensaft 
  • etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 

Gebuttertes Brot mit Lachs belegen, Frischkäse draufstreichen, einen Spritzer Zitronensaft und etwas schwarzen Pfeffer drüber, Deckel drauf. Fertig. 

 

Das Ausgefallene: Dattel-Sandwich 

  • 180 g Frischkäse, Doppelrahmstufe 
  • 80 g entkernte, getrocknete, saftige Datteln 
  • gemahlener Zimt 

Gebutterte Vollkorntoastscheiben mit Frischkäse bestreichen, mit gehackten Datteln belegen und mit Zimt bestreuen, bevor der Deckel draufkommt. 

 

Natürlich darf auch Süßes nicht fehlen. Wie wäre es neben den Scones, die unbedingt dazugehören, mit folgender Leckerei?

Traditionell englischer Zitronenkuchen

Man braucht eine mittelgroße, gefettete Kastenform und ein auf 170 °C vorgeheiztes Backrohr sowie: 

  • 3 Bio-Zitronen 
  • 100 g weiche, ungesalzene Butter 
  • 160 g + 3 EL (für die Glasur) Zucker 
  • 2 Eier 
  • 175 g gesiebtes Mehl 
  • 90 ml zimmerwarme Milch 

Von zwei Zitronen die Schale abreiben, alle Zitronen auspressen. Für die Glasur: Den Zitronensaft mit 3 EL Zucker verrühren und an einen warmen Platz stellen, damit alles weiß und dickflüssig wird. 

Butter und den restlichen Zucker cremig schlagen, dann die Eier einzeln dazugeben und schlagen. Die geriebene Zitronenschale und das Mehl zufügen und weiterschlagen. Milch dazu und weiterschlagen. Den Teig in die Kastenform füllen und in den vorgeheizten Ofen schieben. Backzeit: 1 Stunde.

Aus dem Backrohr nehmen, an ein paar Stellen einstechen und mit der Glasur bestreichen. Während der Kuchen abkühlt, dringt die Glasur ein und alles schmeckt dann so richtig schön zitronig.

Regency: Alle Infos zu der spannenden Epoche
Was ist eigentlich die "Regency"-Zeit?

Die politische Zeitpoche entwickelte sich aus einem dramatischen Anlass. 1811 verschlimmerte sich die Stoffwechselkrankheit, an der König George III. litt, immer mehr. Sein Gehirn war angegriffen, die Ärzte sagten, er sei "geistig umnachtet" und könne seine Amtsgeschäfte nicht mehr führen. So wurde sein ältester Sohn, Georg August Friedrich von Hannover, Prince of Wales, zum Prinzregent bestimmt und die Regency-Ära begann. 

Der Prinzregent war in seinen Jugendjahren ein hübscher junger Mann, den die Frauen bewundernd Prince Florizel nannten. Er war ein großer Bewunderer der Architektur und ließ Paläste bauen, für die ihm die heutigen Tourismusverantwortlichen eigentlich höchst dankbar sein müssten. Den ersten Palast, das Carlton House in London, ließ er allerdings bereits zu seinen Lebzeiten wieder abreißen. Der Royal Pavilion in Brighton, dem beliebtesten Badeort der damaligen Zeit, ist ein originelles Wunderwerk in einem exotischen Stilmix aus indischen und chinesischen Elementen. Er erwarb Buckingham Palace für die Krone und gab ihm und Windsor Castle sein heutiges Aussehen. Georg war ein ebenso leidenschaftlicher Kunstkenner, wie Kunstsammler. Doch im Laufe der Jahre wurde er vor allem für seine Launen, seine Genusssucht und Völlerei bekannt. Seine Einladungen waren legendär, gab es doch bei den Banketten bis zu 112 verschiedene Gänge. Dies alles verschlang viel Geld. Mehr Geld, als der Prinz besaß.

Bereits vor seiner Regentschaft musste er immer wieder bei seinem Vater, dem beim Volk beliebten und, aufgrund seiner Vorliebe für Gartenarbeit, Farmer George genannten George III. und beim Parlament um Aufstockung seiner Apanage bitten. Als ihm 1795 wieder einmal das Geld ausging, setzten ihn Vater und Parlament unter Druck. Er erklärte sich aus Gründen der Staatsräson bereit, um die Hand von Caroline von Braunschweig anzuhalten, einer Frau, die er vom ersten Augenblick an abgrundtief hassen sollte. Daneben hatte Georg zahlreiche Liebschaften. Allen voran ist die Katholikin Maria Fitzherbert zu nennen, die er vor Caroline in einer geheimen Zeremonie geheiratet hatte. Und das, obwohl ein Thronfolger ohne die Zustimmung des Königs niemals heiraten durfte, und das Bekanntwerden einer Heirat mit einer Katholikin den Thronverlust bedeutet hätte. 

Für die vornehmen Familien der adeligen Gesellschaft war die Regency-Zeit eine lebhafte Epoche. Während der sogenannten Saison in London, die vom frühen Frühjahr bis in den Sommer hineinreichte, vergnügten sich ihre Mitglieder bei Picknicks, Bällen, Konzerten, Theateraufführungen, Ausritten im Hyde Park und privaten Soireen. Sie wetteten auf Pferde und allerlei skurrile Dinge und gewannen oder verloren Geld am Spieltisch. Die Gentlemen besuchten ihre Clubs, zeigten stolz ihre emaillierten Schnupftabakdosen, trugen Windstoßfrisuren und knüpften ihre Halstücher unter Hemdkrägen, die so hoch waren, dass sie den Kopf kaum drehen konnten. Nach Beleidigungen traf man sich im Morgengrauen zu damals eigentlich schon verbotenen Duellen, um die Ehre wiederherzustellen. Man ritt oder kutschierte und besonders Sportliche trafen sich in Gentleman Jackson’s Boxclub. Den Rest des Jahres kümmerte sich ein Gentleman um seinen Stammsitz auf dem Lande und lud im Herbst zur Jagd. Wer nicht der älteste Sohn und damit Erbe von Titel und Landbesitz war, für den gab es im Großen und Ganzen nur drei Möglichkeiten: Er kaufte sich ein Offizierspatent, ging zur Marine oder wurde Pfarrer. 

Mütter von weiblichem Nachwuchs hatten nur ein Ziel, nämlich die Tochter bestmöglich unter die Haube zu bringen. Da Frauen im Regelfall nicht erben konnten, sicherte eine vorteilhafte Vermählung nicht nur die Zukunft der Braut ab, sondern nach dem Tod des Vaters auch die der Mutter und der unverheirateten Schwestern. Um die Chancen auf einen Gatten zu erhöhen, hatten adelige junge Damen hübsch auszusehen, mussten ein Instrument spielen oder zumindest singen können, anmutig plaudern und tanzen, die besten Manieren aufweisen und durften sich nur in Begleitung einer Anstandsdame aus dem Haus begeben. Bildung wurde in diesem Zusammenhang als eher hinderlich erachtet. Welcher Mann von Welt wollte schon eine kluge Frau?! 

Sobald eine junge Lady debütierte, also ihre erste Saison in London absolvierte, hatte sie sich nach einem Mann umzusehen. Es war lebenswichtig, Karten zum – auch als Heiratsmarkt bekannten – Almack’s Club zu bekommen, über den eine Gruppe Damen der ersten Gesellschaft, die Patronessen, wachte, und mit strengem Blick auf Moral, Stand und Anstand achtete. So durfte sich ein Mädchen nur dann zum frivolen, modernen Tanz namens Walzer führen lassen, wenn sie die Erlaubnis von zumindest einer der Patronessen erhalten hatte. 

Historisch gesehen war die Regency-Zeit aber auch die Zeit der Kriege gegen Napoleon, die Zeit des Wiener Kongresses und der Schlacht von Waterloo im Juni 1815. Durch die industrielle Revolution waren viele Menschen gezwungen, sich Arbeit in den Städten, allen voran London, zu suchen. Verwundete Soldaten kamen von den Schlachtfeldern zurück und hatten weder Einkommen, noch irgendeine Unterstützung. Die Armut war groß, die Kriminalitätsrate stieg rasch an. Kein Wunder, dass das Volk keinerlei Verständnis für die Verschwendungssucht des Prinzregenten und späteren Königs George IV. hatte. Maschinen, vor allem Webstühle, wurden erstmals mit Dampf betrieben und neue Werkstoffe wie Gusseisen hergestellt, die im Bauhandwerk Neuerungen brachten, die bis dahin unmöglich erschienen waren. 

1820 starb König George III., und damit endete, streng genommen, auch die Regency-Ära. 1821 wurde der Prinzregent in einer pompösen Zeremonie zum König George IV. gekrönt. Er war damals schon Ende fünfzig, fettleibig und kränklich und hatte vergeblich versucht, sich von Caroline scheiden zu lassen. Das machte ihn beim Volk nicht eben beliebter, bot aber den Karikaturisten der Zeit jede Menge Stoff für böse Zeichnungen. George IV. starb 1830 und wurde als erster der englischen Könige und Königinnen nicht mehr in Westminster Abbey, sondern in St. George's Chapel in Windsor beigesetzt. 


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Also dann - deine Zeit läuft! Viel Erfolg!

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