So lustig kann Schule sein!

Der Kultpädagoge Herr Schröder jetzt bei arsEdition!

Heute braucht man als Lehrerin oder Lehrer neben viel Geduld und Nervenstärke vor allem eines: einen ausgeprägten Sinn für Humor! Johannes Schröder kann davon nicht nur ein Lied singen, sondern auch Bücher dazu schreiben. Mit liebevoll-zynischem Humor geht es auf einen nahezu therapeutischen Trip durch die Schulen der Nation.

 

Geniale Geschenkideen für alle Lieblingslehrerinnen und -lehrer

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Herr Schröder

 

Johannes Schröder ist Deutschlehrer und Comedian. Was sich wie ein Widerspruch anhört, ist letztlich eine Form der Selbstverteidigung. Nach zwölf Jahren Schuldienst hat der Wahlkölner alias „Herr Schröder“ die Seite gewechselt und das Klassenzimmer gegen die Bühne eingetauscht. Mit seinem Debütprogramm „World of Lehrkraft – Ein Trauma geht in Erfüllung“ tourte der Comedian erfolgreich durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, gewann zahlreiche renommierte Preise (u.a. Prix Pantheon 2018) und feierte seine erste Solo-Ausstrahlung bei RTL. Im Oktober 2019 veröffentlichte Herr Schröder sein erstes Buch. „World of Lehrkraft – Ein Pädagoge packt aus“ erschien im Ullstein Verlag und wurde Spiegel-Bestseller. Seit Herbst 2020 ist er mit seinem neuen Programm „<Instagrammatik>“ unterwegs.

Erzähl doch mal ... Herr Schröder im Interview


Warum haben Sie sich ursprünglich für den Lehrerberuf entschieden?

Herr Schröder: Eigentlich sind es zwei Gründe: Juli und August. Nein, im Ernst: Weil in der Schule wirklich kein Tag dem anderen gleicht. Die Jugendlichen überraschen einen immer wieder aus Neue. Einmal hatten plötzlich alle ihre Hausaufgaben gemacht. Ich war so geschockt, dass wir erstmal einen Film geschaut haben.

 

Welches Klischee über Lehrer können Sie bei sich selbst bestätigen?

Mein feines Gespür in Sachen Mode: Wie viele meiner Kollegen bin auch ich ein Freund der welken Herbsttöne. Ockerfarbendes Cord-Sakko mit aufgenähten Ellenbogen-Patches. Und dann, ach ja: Hin und wieder korrigiere ich die Speisekarte meines Lieblings-Chinesen. Neulich stand da „Sauce mit frischem Koreaner“. Da musste ich den Rotstift zücken.

 

Wie sind Sie darauf gekommen, vom Lehrerberuf zum Comedian „umzuschulen“?

Meine Schüler hatten mich inständig darum gebeten, ja angefleht. Sie waren es leid, ständig als Publikum herhalten zu müssen und konnten meine Versuche lustig zu sein nicht mehr ertragen. Wir haben uns dann im Guten voneinander getrennt. Nach vielen Jahren tauchen sie jetzt sogar im Publikum auf und melden sich hin und wieder reflexartig.

 

Was ist Ihre lustigste Anekdote aus Ihrem Lehrerleben?

In einer 7. Klasse habe ich Goethes Ballade „Der Zauberlehrling“ durchgenommen. Auf die Frage: „Wie heißt denn Goethe mit Vornamen?“ antwortete eine Schülerin: „Fuck you!“

 

Warum liegen Ihnen die „World of Lehrkraft“ besonders am Herzen?

In der „World-of-Lehrkraft“ habe ich 12 Jahre Lehrer-Sein literarisch-therapeutisch verarbeitet. „12 Years a Slave“. Ein Leben “am Korrekturrand der Gesellschaft“ als Beamter mit Frustrationshintergrund. Oder um die Worte meiner Schüler zu benutzen: Korrekturensohn.


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