Lesung und Gespräch

Frank Reifenberg liest im Rahmen des LESEPUNKTE-Projekts "Viele Schulen, ein Buch" aus "Wo die Freiheit wächst"

Frank M. Reifenberg

Datum: Donnerstag, 05.03.2020

Zeit: 18:00 Uhr

Ort:
Hauptgebäude der Universität zu Köln, Hörsaal XVIII
Albertus-Magnus-Platz
50931 Köln

Was hätte ich getan? Hätte ich mich dem totalen Staat entgegengestellt? Oder mitgemacht, wie es fast alle taten? Was tue ich, wenn ich richtig und falsch nicht mehr unterscheiden kann? ›Wo die Freiheit wächst‹ – Briefroman, Dokufiktion, Stimmen und Bilder aus einer Zeit, in der es Mut erforderte, unangepasst zu sein oder sogar Widerstand zu leisten. Frank M. Reifenberg taucht bei seinen Lesungen gemeinsam mit den Zuhörern in die Gedanken- und Gefühlswelt von Jugendlichem im Krieg und Terror der Naziherrschaft ein. Moderation: Ulrich Noller (Journalist beim WDR)

Titel zur Veranstaltung
Wo die Freiheit wächst
Frank M. Reifenberg, Felicitas Horstschäfer

Wo die Freiheit wächst

Briefroman zum Widerstand der Edelweißpiraten

Liebe, Freiheit und Widerstand in den Zeiten der NS-Diktatur!

Emotionsgeladenes und spannendes Jugendbuch von Erfolgsautor Frank Maria Reifenberg über Freundschaft, Liebe und den Kampf um Freiheit im Köln des Zweiten Weltkrieges. Frank Reifenberg, der für dieses Projekt durch das Autorenstipendium des Landes NRW und das Stipendium der Kunststiftung NRW gefördert wurde, erzählt eine berührende Geschichte von Mut, Widerstand und Erwachsenwerden in Zeiten des Nationalsozialismus.

Mut zur Freiheit statt Angst und blinde Anpassung

Köln, 1942. Lene Meister ist 16 Jahre alt und Auszubildende in einem Friseursalon. Doch der Zweite Weltkrieg raubt ihr viel von dem, was sich ein Mädchen in ihrem Alter erträumt. Ihre Heimatstadt wird seit einem Jahr regelmäßig von Bombenangriffen erschüttert. Lene lässt sich aber nicht unterkriegen und versucht tapfer, die Familie zusammenzuhalten. Mit jeder neuen Todesnachricht von der Front und mit dem allmählichen Verschwinden ihrer jüdischen Freunde beginnt sie mehr am NS-Regime zu zweifeln.

In dieser Zeit zwischen Furcht, Verzweiflung und Hoffnung lernt sie Erich kennen und verliebt sich. Bald entdeckt Lene, dass Erich ein gefährliches Spiel spielt. Er gehört zu den Jugendlichen, die nicht in Reih und Glied marschieren wollen: zu den Edelweißpiraten. Sie tragen keine Uniformen und singen ihre eigenen Lieder. Sie beschmieren die Wände mit Anti-Nazi-Parolen und teilen regimekritische Flugblätter aus. Und das alles ist der Gestapo ein großer Dorn im Auge.

15,00 €

Zum Produkt
Autoren & Illustratoren