Meditation im Alltag

10 Entspannungstipps für mehr Achtsamkeit

Können du dich noch an den Moment erinnern, als du heute aufgewacht bist? Wie hast du dich gefühlt? Was war dein erster Gedanke? Wie hat sich die Decke über deinem Körper angefühlt, wie der Kopf auf dem Kissen? Wahrscheinlich hast du das längst vergessen.

Wir leben kaum noch im Moment. Wie auf Autopilot steuern wir durch den Alltag und verpassen einen Augenblick nach dem anderen. Vermutlich hast du beim Aufwachen schon ans Kaffeekochen gedacht, und als du beim Kaffee saßt, musstest du daran denken, nicht zu spät zur Arbeit zu kommen. Auf dem Weg zur Arbeit ging dir die anstehende Präsentation im Kopf herum und so weiter und so fort.

Die Wahrheit ist: das Glück liegt in den kleinen Augenblicken. Es ist die heiße Teetasse, die sich an einem grauen Novembertag so wunderbar in den Händen anfühlt. Es ist die Stimme einer guten Freundin am Telefon, die nur kurz anruft, um Hallo zu sagen. Es ist das Gefühl, an einem klaren Tag in der Sonne zu stehen und die frische Luft zu genießen, die durch die Lungen strömt.

Unsere zehn Entspannungstipps unterstützen dich dabei, einen achtsameren. glücklicheren Alltag zu führen:

1. Rituale über den Tag verteilen

Verteile kleine Achtsamkeitsrituale über den Tag. Das braucht kaum Zeit, wirkt aber wahre Wunder. Gerade die Regelmäßigkeit hilft dabei, sich immer öfter seiner Umgebung bewusst zu werden und das Gedankenkarussell anzuhalten.

2. Atempausen

Ob im Büro oder zuhause: wende den Blick vom Bildschirm ab, lass deine Arbeit einen Moment lang ruhen und konzentriere dich ganz auf dich selbst. Setze dich aufrecht hin, legen die Hände entspannt auf die Oberschenkel und atme tief ein und aus. Versuche deine Atemzüge zu verlängern, lass die Gedanken dabei kommen und gehen ohne sie zu bewerten oder festzuhalten. Vielleicht schließt du sogar die Augen. Nach ein, zwei Minuten fühlst du dich wie neugeboren!

3. Wartezeiten nutzen

Wartezeiten sind lästig, aber unvermeidbar. Der Bus, der nicht kommen will, die Kassenschlange, die immer länger zu werden scheint. Statt nur herumzustehen und sich zu ärgern, achte beim Warten mal ganz bewusst auf deine Fußsohlen. Fühlst du den Boden unter deinen Füßen? Atme tief ein und aus. Wie fühlen sich deine Arme an deiner Seite an? Folge dem Gefühl bis in die Fingerspitzen. So nimmst du nicht nur deinen Körper wahr und beruhigst deine Gedanken, sondern auch die Wartezeit vergeht wie im Flug!

Eine weiße Tasse mit schwarzem Kaffee auf einer Untertasse, daneben ein kleines Gebäck, steht auf einem Holztisch. Im Hintergrund ein Glas Wasser, ein Aschenbecher und eine Person, die ein Buch liest.

4. Coffee to stay

Unser Alltag ist hektisch und schnelllebig. Steuere dem entgegen! Bestelle den Kaffee nicht zum Mitnehmen, sondern setz dich hin. Gönn dir ein paar Minuten, um den Moment zu genießen! Solche kleinen Auszeiten sind wunderbar, um sich zu erden.

5. Multitasking verboten!

Schon länger weiß man: zum Multitasking ist eigentlich keiner so richtig in der Lage. Stattdessen verschwendet man Energie, während man ständig zwischen verschiedenen Aufgaben hin- und herwechselt. Konzentriere dich einmal ganz auf das, was du gerade vor dir hast. Nehmen zum Beispiel dein Mittagessen nicht vor dem Computer ein. Koste stattdessen jeden Bissen aus und nehme die verschiedenen Geschmäcker wahr. Statt gleichzeitig eine E-Mail zu schreiben, erledige die nach dem Essen und zwar genauso bewusst und fokussiert.

6. Hör zu!

Viel zu oft hören wir nur mit halbem Ohr hin, weil wir gleichzeitig mit lauter anderen Dingen beschäftigt sind. Probiere mal, aufmerksam zuzuhören, wenn du mit jemandem redest. Konzentriere all deine Sinne auf deinen Gesprächspartner, stelle Rückfragen, lass dich nicht ablenken. So übst du dich nicht nur in Achtsamkeit, sondern lernst auch deine Mitmenschen viel besser kennen.

7. Routinen wahrnehmen

Bei Dingen, die wir täglich machen, schweifen unsere Gedanken schnell ab. Lasse dich beim morgendlichen Duschen ganz auf die Situation ein. Fühle das warme Wasser auf der Haut, lass es dir auf den Rücken prasseln, verfolge den Lauf der Tropfen vom Scheitel bis zu den Zehen. Nehme den heißen Wasserdampf wahr, der das Badezimmer zu füllen beginnt und den Spiegel beschlagen lässt. Denke nicht daran, was du heute noch erledigen musst, sondern konzentriere dich ganz auf das Wasser und deinen Körper.

8. Routinen aufbrechen

Putz die Zähne einmal mit der linken Hand. Nehme dabei wahr, wie sich das für dich anfühlt. Sich einer Tätigkeit bewusst zu werden, funktioniert auch, indem man genau das Gegenteil tut. Du hast immer den gleichen Weg zur Arbeit? Probiere eine Alternative. Nur eine Parallelstraße weiter fällt es dir ganz leicht, sich auf die Umgebung zu konzentrieren und neue Eindrücke wahrzunehmen. Vielleicht entdeckst du dort auch ein Café, das du noch nicht kanntest oder einen Park, den du von nun an in deinen Arbeitsweg einbauen kannst. Finde den Entdecker in dir!

Flach gelegte Schreibutensilien: Eine Sammlung von Notizbüchern in Rosa- und Beigetönen liegt auf einer strukturierten, weißen Oberfläche. Daneben ein geöffnetes liniertes Notizbuch mit einem rosafarbenen Kugelschreiber darauf. Im Vordergrund ein Siegelstempel mit goldener Wachssiegelkapsel sowie ein beiger Stoffstreifen, der das Arrangement ergänzt.

9. Schönes festhalten

Wenn das Leben mal wieder zu heftig auf uns einregnet, hilft: Innehalten! Mache dir bewusst, was gerade passiert. Lege ein Tagebuch an, in dem du jeden Abend die Ereignisse des Tages festhalten. Suche dir dafür ein besonders schönes Notizbuch mit motivierender Botschaft auf dem Cover aus! Für die glücklichsten Momente lohnt sich eine eigene Liste. So hast du deine schönsten Augenblicke immer vor Augen – besonders praktisch: bei akutem Glücksbedarf können Sie sich hier Inspirationen holen!

10. Kleine Erinnerungshilfen

Kleine Helfer erinnern dich immer wieder daran, Achtsamkeit zu üben. Suche ein Bild aus, das für Sie Gelassenheit und Ruhe ausstrahlt. Hänge dir es über deinen Arbeitsplatz und lass dich jedes Mal inspirieren, wenn dein Blick darauf fällt. Eine schöne Möglichkeit, noch mehr kleine Achtsamkeitsmomente in den Alltag zu integrieren, sind unsere Karma-Kärtchen, die täglich Inspiration schenken.