Frank M. Reifenberg

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Fréderic Bertrand

House of Ghosts - Das verflixte Vermächtnis

Eine Villa zu erben, ist nicht übel. Wenn sich dann aber herausstellt, dass die Bruchbude aussieht, als würde sie jeden Moment einstürzen, ist so eine Erbschaft vielleicht doch kein Glücksfall. Melli wäre lieber in New York geblieben, statt in dieses deutsche Kaff zu ziehen. Aber weil Familie Bower notorisch pleite ist, greifen ihre Eltern die Gelegenheit beim Schopf und ziehen in die alte Villa ein. Melli merkt schon in der ersten Nacht, dass hier irgendwas nicht stimmt. Immer wieder ist ihr schaurig kalt und es kracht und knirscht im Gebälk. Manchmal hört sie sogar ein leises Seufzen. Zusammen mit dem Nachbarsjungen Hotte kommt Melli dem gut gehüteten Geheimnis ihrer Urgroßschwiegercousine Emilie auf die Spur und ist plötzlich mittendrin in einem richtigen Geisterabenteuer!

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nordfrau am 04.04.2017
In dem ersten Band der "House of Ghosts" Reihe zieht Melli mit ihrer Familie von New York nach Kohlfinken in die etwas wackelige Villa ihrer Urgroßschwiegercousine Emilie. Beim ersten Anblick des alten Hauses macht Mellis Mama erstmal ihr Kalter-Kaffee-Gesicht und schon in der ersten Nacht spürt Melli, dass sie wohl nicht die einzigen Bewohner der Villa sind. Es knirscht und knackt im Gebälk, Türen schlagen lautlos zu und Melli folgt einem gestaltlosen Kichern durch die Gänge der dunklen Villa. Bald bekommt sie Verstärkung vom Nachbarsjungen Hotte, der ihr dabei hilft, das Geheimnis um Emilies Erbe zu enträtseln - denn, dass mehr dahintersteckt, als ein altes Haus am Land, ist beiden schnell klar! Wenn man das Buch zum ersten Mal in der Hand hält, fällt einem zunächst die Coverillustration von Fréderic Bertrand ins Auge, mit vielen Details, die sich später in der Geschichte wiederfinden. Auch innerhalb der Buches sind am Kapitelanfang kleine Illustrationen, die sehr gut zur Stimmung des Buches passen und auch den Text zwischendurch angenehm auflockern. Die einzelnen Haupt- und Nebenfiguren werden sehr anschaulich und äußerst humorvoll beschrieben. Man merkt deutlich, dass sich der Autor viele Gedanken über die Eigenheiten seiner Figuren gemacht hat und auch ihre Namen erzählen meist eine kleine Geschichte. Auch das Haus und die Umgebung werden sehr anschaulich beschrieben, aber ganz ohne langweilig zu sein.  Sprachlich gefällt mir das Buch besonders gut. Keine flapsige Ausdrucksweise, durchaus auch längere Sätze, viele Dialoge und was ich sehr schön fand, auch etwas "aus der Mode gekommene" Begriffe. Da fände ich für Alleinleser vielleicht ein kurzes Glossar ganz praktisch! Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und dabei wechseln auch die Perspektiven, was dem Leser zusätzliche Informationen und Spannung bringt. Das Buch enthält einige durchaus sehr schaurig, gruselige Stellen, die aber durch viele humorvolle Stellen gut ausbalanciert werden. Die Altersempfehlung für "House of Ghosts" liegt bei 10 Jahren, was ich für Alleinleser auch passend finde. Ich habe das Buch mit meiner etwas jüngeren Tochter gemeinsam gelesen und für uns war es der passende Einstieg ins Genre der Schauergeschichten. Sehr spannend, humorvoll und mit viel Augenzwinkern und der richtigen Dosis Gänsehaut!
Tine_1980 am 27.02.2017
Die Familie von Melli zieht von New York nach Deutschland in das kleine Dorf Kohlfinken. Dort haben sie eine alte Villa geerbt, die auf den ersten Blick keinen besonders stabilen Eindruck hinterlässt. Doch irgendetwas stimmt nicht in den alten Gemäuern. So schleicht sie durch die Gänge und erlebt mit Hotte dem Nachbarsjungen, der Geisterjäger sein möchte, einige Abenteuer. Das Cover ist schon einfach super und zeigt Melli, Hotte und Roddie in einer Bibliothek. Die Stimmung kommt hier schon gut herüber. Da wir letztes Jahr Mister Lugosi von Frank M. Reifenberg gelesen haben und mir dieses Buch schon so super gefallen hat, musste ich bei der Leserunde mein Glück versuchen und habe ein Exemplar gewonnen. Die Geschichte selbst besticht durch etwas Grusel, der gepaart mit vielen witzigen Stellen doch nicht zu hoch angesetzt ist. Es beginnt etwas gemächlicher, klar man muss ja auch erst die Familie Bower kennenlernen. Hier kommt eine überaus sympathische und gut gewählte Familienbande daher. Die Mutter gibt sich sehr viel Mühe, den Umzug von der positiven Seite darzustellen und ist halt, wie Mamas so sind. Besorgt, bemutternd und einfühlsam. Der Papa ist der ruhigere Part und manchmal versteht man nur die Hälfte der Sätze, weil er dann das gnarzen anfängt. Der Bruder hat wie auch der Papa eine kleinere Rolle. Die Hauptrollen liegen natürlich bei Melli und Hotte, die perfekt miteinander harmonieren. Melli, die sehr mutig zu sein scheint und versucht alles zu geben und Hotte, der ihr tatkräftig mit seinem Wissen nachhilft und zur Seite steht. Ist er doch völlig angetan von Geistern. In dieser Erzählung ist es Aurora, die unbedingt zur Ruhe kommen möchte und dann gibt es noch die zwei Geister, die Melli als Pförtnerin einweisen. Zu guter Letzt kommt natürlich auch noch ein Bösewicht daher, der die ein oder andere gruselige Stelle im Buch verantwortet. Der Schreibstil war flüssig und detailliert. Die Örtlichkeiten konnte man sich problemlos vorstellen. Manch einem war es etwas zu ausufernd, doch das fand ich nicht. Gerade im ersten Band einer Geschichte dauert es etwas, bis alle Charaktere ihren Platz gefunden haben und die Geschichte so richtig anläuft. Die Schriftgröße ist schon klein, aber die Erzählung sollte das wett machen und ich würde die Leseempfehlung ab 8 Jahren ansetzten. Bei manchen Kindern vielleicht noch mit Vorlesen, bei Anderen schon zum selbst Lesen. Ich fand die Geschichte klasse, der Gruselfaktor war nicht zu hoch angesetzt, aber die Spannung war neben den lustigen Stellen immer wieder gegeben. Uns hat das Buch sehr gut gefallen und wir sind gespannt auf Band 2.
BookHook am 20.02.2017
Ein toller Auftakt mit viel Spannung, Spaß und wohligem Grusel Zum Inhalt: Nachdem sich „Big Bobby“ Bower bei windigen Immobiliengeschäften über den Tisch hat ziehen lassen, kommt die Erbschaft der Urgroßschwiegercousine Emilie Bauerfeind genau zum richtigen Zeitpunkt. So zieht Familie Bower kurzerhand von New York in die windschiefe Villa im deutschen Klein-Kaff Kohlfincken. Hier wird Melli Bowers Ankunft schon sehnsüchtig erwartet, denn Emilie Bauerfeind war eine ganz außergewöhnliche Frau mit einer unglaublichen Lebensaufgabe… Meine Meinung: „House of Ghosts - Das verflixte Vermächtnis" ist der Auftakt zu einer neuen Kinderbuchreihe des Erfolgsautors Frank M. Reifenberg (u.a. „Die Schattenbande“-Reihe, „Codewort Risiko“-Reihe und Mister Lugosi und die verschwundenen Kinder“). Die Geschichte startet mit der Ankunft der Bowers vor der – vorsichtig beschrieben – windschiefen Villa der verblichenen Urgroßschwiegercousine Emilie Bauerfeind. Schnell wird klar, dass diese Villa etwas ganz Besonderes hat. Ein verwunschener Garten, ein Schmetterlingsmosaik auf dem Terrassenboden oder auch die Vielzahl ausgestopfter Tiere. Beim Lesen kann man sich die Atmosphäre in dieser magisch anmutenden Villa direkt vorstellen und so entdeckt man als Leser zusammen mit der elfjährigen Melli diesen geheimnisvollen Ort. Nur nach und nach gibt die Villa dabei ihre Geheimnisse preis und offenbart etwas über Emilie Bauerfeind, das zuvor niemand zu ahnen gewagt hätte. Neben dieser wirklich tollen Atmosphäre kommt auch eine gehörige Portion Spannung ins Spiel, als der geheimnisvolle und sehr bedrohliche „Einäugige“ die Bühne betritt. Glücklicherweise ist Melli mit dieser komplett neuen Situation aber nicht alleine, denn der Nachbarsjunge Horst Friedrich Karl Hippolytus von Mengenfeld Freiherr zu Blankenburg – kurz: Hotte – hilft ihr nach Kräften und vor allem mit seinem umfangreichen Wissen über paranormale Erscheinungen. So wirkte Hotte mit seinen ganzen abgefahrenen Gerätschaften auf mich wie ein kleiner Nachwuchs-Ghostbuster. Zusammen ergründen Sie das Geheimnis der Villa, stellen sich einer großen Herausforderung und dabei auch dem Einäugigen in den Weg. So bleibt die Geschichte bis zum Schluss spannend und sehr unterhaltsam, oftmals gewürzt mit guten einer Prise Humor. Frank Reifenberg führt in diesem ersten Band gleich einen bunten Strauß unterschiedlichster Charaktere ein, die allesamt sehr gelungen sind und Potenzial für weitere Bände bieten. Sei es der fiese Winkeladvokat Dr. Wiesendübel, das wunderbare Duo Erasmus Schöngeist und Ludovico Geistreich (kurz: „Loddel“) oder Hottes Hund und mein heimlicher Liebling, Roderich von Hallersleben-Mauenstein (genannt Roddie). Ich hoffe sehr, dass wir noch so Einiges von ihnen zu lesen bekommen werden! Last but not least möchte ich noch die – wie immer – wunderbaren Illustrationen von Frederic Bertrand erwähnen. FAZIT: Ein toller Auftakt mit viel Spannung, Humor und Wohlfühl-Grusel, der mich die Fortsetzung sehnlichst erwarten lässt. Ein wunderbares Buch für alle Freunde von Büchern wie „Scary Harry“, „Darkmouth“ & Co.!
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Autor

Frank M. Reifenberg absolvierte eine Ausbildung zum Buchhändler und arbeitete danach als Presse- und Öffentlichkeitsreferent. Er besuchte die Int. Filmschule Köln und schreibt seit dem Jahr 2000 Romane und Drehbücher. Seit 2008 engagiert er sich in der Leseförderung von Jungen, hält zu diesem Thema Seminare, Vorträge für Multiplikatoren und ...

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