Dorothea Ackroyd

Dorothea Ackroyd wurde 1960 in der Nähe von Bielefeld, in Herford geboren. Zuerst entschloss sie sich für ein Studium der Biologie, das sie aber zugunsten eines Grafik-Design-Studiums abbrach. Nach dem Abschluss an der Fachhochschule für Visuelle Kommunikation in Bielefeld begann sie als freiberufliche Illustratorin zu arbeiten. 1994 erschien ihr erstes Kinderbuch auf dem Markt.

Im Nachhinein erscheint es durchaus konsequent, dass Dorothea Ackroyd heute als Bilderbuchillustratorin tätig ist. Aber hätte sie ihren Ehemann während des Studiums nicht kennen gelernt, wer weiß, ob sie heute nicht in irgendeinem Forschungslabor stehen würde. Wie viele andere Kinder hat auch Dorothea Ackroyd viel und gerne gezeichnet.

Und wie die meisten dieser Kinder hat sie das lediglich als Hobby betrachtet. Da sie auch von ihrer Umgebung keine nennenswerte Unterstützung erfuhr, verfolgte sie diesen Weg zunächst nicht weiter. An das Abitur schloss sich ein Biologiestudium an. Dieses schmiss sie aber ohne großes Zögern hin, als sie ihren späteren Mann kennen lernte. Der arbeitete zu dieser Zeit bereits als Grafiker und Zeichenlehrer und erkannte schnell die Begabung seiner zukünftigen Frau.

Durch ihn ermutigt widmete Dorothea Ackroyd sich fortan ganz der Kunst und begann ein Grafik-Design-Studium. Seitdem setzt sie den eingeschlagenen Weg konsequent fort und veröffentlichte 1994 ihr erstes Buch. Dass sie mittlerweile Bilderbücher illustriert und nicht beispielsweise Bettwäsche designed, liegt zum großen Teil an ihren beiden Kindern. Durch die hat sie erfahren, wie wichtig die gemeinsame Zeit ist, in der man sich mit einem Buch beschäftigt.

Egal, ob die gemeinsame Lektüre primär dazu dient, zusammen in eine andere Welt abzutauchen, oder um bestimmte Probleme oder Themen zu vertiefen und so im Idealfall Lebenshilfe zu leisten.

Dass so etwas möglich ist, hat Dorothea Ackroyd durch einen 12-jährigen lernbehinderten Jungen erfahren, der durch ihre Illustrationen einen Zugang zum Lesen gefunden hat. Aber nicht nur die Kinder profitieren von Dorothea Ackroyds Illustrationen, auch die Umkehrung trifft zu. Ihre eigenen Kinder und deren unverstellter Blick auf die Welt inspirieren sie immer von neuem.

Auch sonst ist Dorothea Ackroyd eine genaue Beobachterin ihrer Umwelt. So schafft sie es, sich in ihre Figuren einzufühlen und ihnen einen ganz persönlichen, lebendigen Ausdruck zu verleihen. Ihr Ziel ist es dabei, dass sich »die Geschichte in den Figuren widerspiegelt« und sich »das Gefühl, welches man für eine Figur entwickelt hat, später beim kleinen Betrachter wieder einstellt«. Dabei sind die meisten ihrer Figuren Tiere. Trotzdem oder vielleicht auch gerade dadurch gelingt es ihr, menschliche Eigenschaften, Fehler und Charaktere genau zu treffen.

Das Charakteristische ist es dann auch, was Dorothea Ackroyd in Zukunft weiter ausbauen möchte, um vielleicht irgendwann eine Karriere als politische Karikaturistin anzustreben.

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Katrin Grothusen, Barbara Rose, Edith Thabet, Dorothea Ackroyd, Martina Badstuber, Dagmar Henze
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