19.07.2009Fit für die Einschulung - Bewegung für Kinder
Kinder lieben meist bestimmte Grundbewegungsarten, wie Laufen, Springen, Hüpfen, Klettern, Kriechen und Schwimmen, besonders dann, wenn diese in interessante Spiele ‚verpackt’ sind und immer wieder neue Herausforderungen bieten, die eigene Leistungsfähigkeit zu erproben und zu steigern.
Jede Bewegungsart fördert dabei sowohl bestimmte körperliche als auch verhaltensbezogene Fähigkeiten wie Schnelligkeit, Beweglichkeit, Geschicklichkeit, Ausdauer, Koordination, Kraft, Selbstdisziplin, Frustrationstoleranz … Nur bei wiederkehrendem Wechsel des Angebots werden die genannten Fähigkeiten beim Kind gleichmäßig entwickelt. Ein solches Wissen über den eigenen Körper, seine Leistungsmöglichkeiten und -grenzen reicht bis in die Hand- und Fingergeschicklichkeit hinein, die das Kind zu einem zunehmend sicheren Umgang bspw. mit Schere, Pinsel, Farbe, Knete, Kreide, Stift, Feder usf. befähigen, was in der Schule dann in den Bewegungsformen des Schreibens seinen Ausdruck findet.
Beobachtungsfragen
Zeigt Ihr Kind bei den vorstehend genannten Bewegungsarten ein durchgängig sicheres Körpergefühl?
Kann es bestimmte Schwierigkeiten/Gefahren einschätzen und damit vorwiegend erprobend-konstruktiv (statt: vermeidend bzw. wagemutig) umgehen?
Beweist es Ausdauer und Anstrengungsbereitschaft, wenn ihm bestimmte Übungen oder Bewegungsarten nicht auf Anhieb gelingen?
Hat es Probleme damit, Bewegungsabläufe zu koordinieren bzw. bestimmte Bewegungsrichtungen (oben, unten, rechts, links) nachzuvollziehen?