Arthur liebt Bücher, Larissa nicht. Dennoch werden die beiden Jugendlichen von Larissas Großvater, einem Antiquar, dazu beauftragt eines der vergessenen Bücher zu suchen – das Buch der Antworten. Dies ist nur eines der sehr wertvollen und mächtigen Bücher, welche schon seit Jahrhunderten bewacht werden. Um das Buch zu finden, begeben sie sich nach Amsterdam. Doch sie merken schnell, dass sie nicht die einzigen sind, die nach diesem besonderen Buch suchen. Die Schurken Ham und Sam Slivitsky sind ihnen auf der Spur. Eine turbulente Verfolgungsjagt beginnt, über Amsterdam bis nach Bologna, bei der Arthur und Larissa auf Freunde und auf Feinde treffen.
Arthur und die vergessenen Bücher ist ein einfallsreicher Abenteuerroman für Kinder- und Jugendliche. Von üblen Schurken und tiefen Freundschaften, bis hin zu fantastischen Abenteuern ist alles in diesem Buch vereint. Einfach geschrieben, aber dennoch anspruchsvoll, vermittelt der Autor nicht nur fiktive Inhalte. Auch historische Ereignisse und Denkmäler aus Amsterdam und Bologna werden kindgerecht in Szene gesetzt. Dabei bieten die beiden Hauptcharaktere ein hohes Potential zur Identifikation. So spricht Arthur den nachdenklichen Bücherfreunden aus der Seele und Larissa den spontanen und technikvisierten Lesern.
Für Kinder-, Jugendliche ab 10 Jahren und jung Gebliebene zaubert Gerd Ruebenstrunk ein Abenteuer nach klassischem Muster auf das Papier, was dennoch immer wieder überraschende Wendungen hervorbringt. Mit einem prächtigen Einband mit goldenen Verzierungen und Zeichnungen im Buch, wird die Geschichte anschaulich und stilvoll illustriert, was das Gesamtbild abrundet und den Leser glücklich zurück lässt.
Fazit: Ein wahrer Schatz in jedem Kinderzimmer, der mit Arthur und der Botschafter der Schatten seine Fortsetzung findet.
Der Autor:
Gerd Rubenstruck kommt aus Gelsenkirchen. Vor der Veröffentlichung seines ersten Buches, Arthur und die vergessenen Bücher, hat er u.a. als Sprachlehrer, Kneipenwirt, Lektor, DJ, Texter und Kreativdirektor für Agenturen und für das Fernsehen gearbeitet. Heute ist er PR-Autor und Werbetexter. Seine Leidenschaft an Büchern hat er durch die Abenteuerromane von Karl May entdeckt. Sein zweiter Jugendroman Arthur und die Botschafter der Schatten ist im Juni 2010 bei der Ars Edition erschienen.
(07.07.2010, Mandy Ehrentraut www.BuchLeben.com)
antworten
Der erste Arthur Teil ist Buch, dass mich vom ersten Wort an mit sich gerissen hat. Ich bin von der Art wie Herr Ruebenstrunk schreibt total begeistert, wie er die Figuren beschrieben und ausgearbeitet hat, mit welchen Mitteln das Buch gestaltet wurde und wie extrem positiv das gesamte Buch von außen auf mich wirkt.
Dieses Buch lässt definitiv mein Herz höher schlagen!
Zusammen machen sich die beiden Hauptfiguren Larissa und Arthur auf den Weg um eins der Vergessenen Bücher zu finden. Auf ihrem Weg begegnen sie vielen verschiedenen Menschen, doch nicht allen können sie trauen. Dies herauszufinden benötigt eine gute Menschenkenntnis und viel Vertrauen.
Larissas Großvater „der Bücherwurm“ gibt ihnen einen kleinen Hinweis, damit sie sich bei der ersten Station ihrer Reise zurechtfinden und aufgenommen werden können.
Nach und nach werden immer kleine Geheimnisse aufgedeckt, die für die Weiterentwicklung der gesamten Geschichte unabdingbar sind!
Arthur und Larissa bilden ein geniales Team zusammen, nicht weil sie sich so gut verstehen, sondern gerade weil sie so unterschiedlich sind wie Feuer und Wasser.
Arthur liebt Bücher, verbringt jede Minute mit einem Buch oder arbeitet in dem Laden des Bücherwurms. Larissa hingegen liebt die Technik, den Fortschritt und die Forschung. Sie selbst glaubt nur an Sachen, die man auch beweisen bzw. sehen kann.
Und gerade die Mischung der Charaktere bringt sie aus dem einen oder anderen Schlamassel raus und lösen Rätsel, die sie allein und nur aus der einen Perspektive nicht lösen hätten können.
Dieses Buch ist aus der Sicht Arthurs geschrieben, was die Leidenschaft zu den Büchern noch mehr hervorgebracht hat und ich mich als Liebhaberin und Sammlerin von Büchern noch mehr identifizieren konnte.
Neben dieser Tatsache finde ich es außerdem wirklich schön, dass ich als Leser sehr viel über die Geschichte der Städte Bologna und Amsterdam erfahren habe und man somit viele interessante Informationen über das Land erfahren hat!
Bei dem Cover des Buches wurde sich wirklich sehr viel Mühe gegeben! Als ich das Buch das erste Mal in der Hand hatte konnte ich es kaum weglegen! Ich musste überall rüberstreichen, um nicht noch eine Besonderheit dieser Schönheit zu übersehen.
Dieses Buch wirkt sehr edel und besonders! Man hat das Gefühl, dass man in diesem Buch ein Geheimnis erfährt, welches kein anderes je erfahren wird! Dieses Gefühl wird durch das Bild auf dem Buchdeckel, der goldenen Schrift und den Bildern im Buch noch zusätzlich unterstützt!
Fazit:
„Arthur und die Vergessenen Bücher“ ist ein sehr spannendes Jugendbuch, das mich mit seinen Geheimnissen und sympathischen Protagonisten, sofort in seinen Bann gezogen hat!
Ich bin sehr begeistert von dem ersten Teil und kann es kaum erwarten Teil 2 „Arthur und der Botschafter der Schatten“ in meinen Händen halten zu können!
(05.07.2010, Anne (http://catbooks.wordpress.com))
antworten
Arthur hält sich für einen ganzen normalen 14jährigen Jungen. Er hört gerne Linkin Park und zockt an seinem PC. Jedoch ist er ein Held, auch wenn er dies nur ungern zugibt.
Die Geschichte beginnt im Alter von sieben Jahren. Arthur ist eine Leseratte und verschlingt jedes Buch, dass ihm in die Finger kommt. Eines Tages geht sein Vater mit ihm in ein Antiquariat, wo er den Bücherwurm, den Besitzer des Ladens, kennenlernt. Seitdem ist Arthur oft und gerne Gast im kleinen Laden.
Mit 10 Jahren darf Arthur kleine Arbeiten im Laden des Bücherwurms verrichten, indem er Bücher auspackt und sortiert. In den Ferien wohnt er sogar beim Bücherwurm, umso noch besser mit ihm zusammen zu arbeiten. Im Haus dessen Haus lernt Arthur auch die Enkelin des Bücherwurms kennen: Larissa. Ein, in Arthurs Augen, eigenartiges Mädchen, dass sich den ganzen Tag mit Technik und Reptilien befasst, Bücher jedoch langweilig findet.
Eines Tages taucht ein mysteriöser Mann im Laden auf und bedroht den Bücherwurm in seinem Hinterzimmer und greift diesen nach Ladenschluss an, um mehr über ältere Bücher herauszufinden.
Als Arthur den Bücherwurm am nächsten Tag entdeckt und aus dem Hinterzimmer befreit, erfährt Arthur die Wahrheit über die Bücher im Hinterzimmer des Antiquariats. Dieser ist auf der Suche nach den vergessenen Büchern, die aus einer alten Bibliothek einer nicht mehr existierenden Stadt stammen.
Ein Hinweis führt nach Amsterdam und der Bücherwurm bittet Arthur und Larissa dorthin zu reisen, um die Suche nach dem Buch aufzunehmen. Dort sollen sie bei einem Freund des Bücherwurms wohnen, der ebenfalls einen Buchladen besitzt und über die vergessenen Bücher aufgeklärt ist.
Doch sobald Arhur und Larissa in Amsterdam ankommen, werden sie von einem Mann verfolgt und die beiden versuchen mehrfach ihren Verfolger abzuhängen, was ihnen jedoch immer nur für kurze Zeit gelingt. Arthur und Larissa werden von Gerrit gerettet, der die beiden in ein abgedunkeltes Hinterzimmer bringt.
Das Erstaunliche: Gerrit weiß über die vergessenen Bücher bescheid und klärt die beiden über diese auf: Es gibt insgesamt 13 vergessene Bücher, sie unterscheiden sich in schwarze, graue und weiße Bücher. Arthur und Larissa sollen das Buch der Antworten suchen.
Auf der Suche nach Hinweisen, führt sie die Reise nach Haarlem, einen Vorort von Amsterdam. Sie sollen das Register von Leyden suchen. Doch auch da werden Arthur und Larissa verfolgt.
Können sie ihren Verfolger erneut abhängen? Und gelingt es ihnen, eines der vergessenen Bücher zu finden?
Gerd Ruebenstrunk hat mit "Arthur und die vergessenen Bücher" ein geniales Buch geschaffen, dass den Leser von der ersten bis zur letzten Seite an fesselt. Arthur, Larissa und der Bücherwurm sind wunderbare Charaktere, die man sofort ins Herz schließt.
Die Geschichte wird aus Arthurs Sicht erzählt und weist die perfekte Mischung aus Geschichte und Gegenwart auf. Man wird zu wunderschönen Orten entführt und hat das Gefühl, selbst vor Ort zu sein.
Ein weiteres Highlight ist das wunderschöne, detaillierte Cover und die schlichten schwarzweiß Zeichnungen im Buch.
Die Sätze sind kurz und einfach formuliert, was besonders den jüngeren Leser zugute kommt.
Eine Geschichte für groß und klein und mein absolutes Monatshighlight.
Den zweiten Teil "Arthur und der Botschafter der Schatten" werde ich mit Sicherheit auch lesen.
(25.06.2010, Brina www.kleinbrina.wordpress.com)
antworten
Arthur ist eigentlich ein ganz normaler Junge. Seit seiner Kindheit verbrachte er viel Zeit in der Buchhandlung in seiner Stadt, die auch antiquarische Bücher anbietet. Da Lesen seine liebste Freizeitbeschäftigung ist, freut er sich sehr über das Angebot des „Bücherwurms“, wie Arthur den Antiquar Johann auch nennt, in den Ferien bei ihm zu arbeiten. Gleichzeitig darf Arthur mit im Haus des Buchhändlers wohnen und so lernt Arthur auch Larissa, die Enkelin des Buchhändlers kennen. Alle drei begegnen sich zwar im Haus oder in der Buchhandlung, sind aber lieber jeder für sich und so fällt es zunächst nicht auf, als der Bücherwurm eines abends nicht aus der Buchhandlung zurück kommt. Als Arthur am nächsten morgen den Laden betritt, findet er den Bücherwurm gefesselt auf dem Boden und er weiß sofort, dass der merkwürdige Fremde, der ihm am Tag zuvor aufgefallen war, damit zu tun hat. Als keine Polizei eingeschaltet werden soll, gerät der Antiquar gegenüber Arthur und Larissa in Erklärungsnot. Die vergessenen Bücher sind der Grund für die Vorkommnisse und die Kinder sollen sich auf ihre Spur begeben.
Der Auftakt zur Trilogie um Arthur und die vergessenen Bücher bietet ein tolles Abenteuer, das besonders Buchliebhaber-Herzen höher schlagen lässt. Auf der Spur der vergessenen Bücher geraten Larissa und Arthur in einige Schwierigkeiten, denn sie sind nicht allein hinter den mächtigen Büchern her, und auch die Rätsel die sich ihnen stellen sind nicht gerade einfach zu lösen. Glücklicherweise ergänzen sich die beiden Protagonisten ideal, sodass immer einer eine Idee hat, wo dem anderen nichts mehr einfällt. Besonders gefallen hat mir die Tatsache, dass die Geschichte an realen Orten spielt und der Leser auf diese Weise die europäischen Städte Amsterdam und Bologna näher kennen lernt. Es wird gekonnt einiges an geschichtlichen Fakten und interessanten Informationen über Land und Leute an den Leser weiter gegeben, sodass das Buch durchaus lehrreich, aber nicht belehrend ist. Obwohl es sich erst um den ersten Band handelt, werden einige Rätsel aufgelöst und eine gute Basis für weitere Abenteuer von Arthur und Larissa gelegt. Einziges Manko aus Erwachsenensicht: Großvater Johann bringt die Kinder mit seinem Auftrag in ziemliche Gefahr, oft müssen die Umstände schon sehr glücklich sein, damit niemand dabei ernsthaft zu Schaden kommt und auch das gelingt nicht immer.
Insgesamt fehlt es diesem Buch einfach an nichts. Eine viel versprechende Geschichte, der es nicht an Geheimnissen mangelt, viel Abenteuer und Spannung, Informationen und moderne Hilfsmittel, die sich die zwei Helden zunutze machen. Die tollen Illustrationen runden das Bild gekonnt ab.
Fazit: Lehrreich und lesenswert mit viel Vorfreude auf Band zwei!
(16.06.2010, Katrin www.BuchSaiten.de)
antworten
Wie sich bereits am Ende des ersten Bands, „Arthur und die vergessenen Bücher“, abzeichnete, ist das Mysterium um die vergessenen Bücher noch nicht aufgeklärt und deshalb dauert es auch nicht lange, ehe Arthur und seine Freundin Larissa wieder in einen Strudel der Ereignisse geraten, in dem es sich natürlich um die vergessenen Bücher dreht. Allerdings tritt ein Botschafter auf den Plan, mit dem keiner gerechnet hätte, weil lange Zeit nicht klar war, ob es ihn wirklich gibt. Auch Arthur und Larissa zweifeln, ob der Botschafter der Schatten nun Legende oder Wirklichkeit ist. Der Botschafter sucht das Buch der Wege und verspricht sich Hilfe von den beiden Kindern. Um besonders Larissa für seine Zwecke zu gewinnen, zieht er ein Ass aus dem Ärmel, das ihr keine Wahl lässt, als dem Botschafter der Schatten bei seinen dunklen Machenschaften helfen zu wollen.
Im zweiten Teil der Trilogie um Arthur, erwartet den Leser das gewohnte Programm. In schöner Aufmachung verfügt das Buch wieder über zahlreiche Illustrationen und Karten der Städte in denen sich Arthur und Larissa während der Geschichte aufhalten. Gekonnt vereint Gerd Ruebenstrunk fundierte Geschichts- und Ortskenntnisse, die dem Leser einen vielseitigen Einblick in das jeweilige Reiseziel bieten, mit einer spannenden Weiterführung der Geschichte. Cordoba und Dubrovnik sind in diesem Band ihr Ziel.
Neben dem Hauch von Übersinnlichem und Magie, den man schon aus dem ersten Band kannte, wagt sich der Autor nun auch an wesentlich spannendere und gruseligere Elemente in seiner Geschichte. Die beiden Protagonisten werden vielschichtiger und es ist auch nicht alles eitel Sonnenschein, während sie auf der Suche nach dem Buch der Wege oft nicht wissen, was ein Hinweis für sie sein könnte. Technisch ist dieser Band wieder auf dem neuesten Stand und so sind Hilfsmittel wie Google oder Emailkontakt übers Handy eine tolle Komponente dieses modernen Jugendbuchs. Trotz der Spannung, die am ende des Buches herrscht, wird der Leser nicht ganz ohne ein halbwegs befriedigendes Ende zurückgelassen. Die Geschichte kommt vorerst zu einem Abschluss, lässt aber auch einen Ausblick auf die nächste mögliche Station ihrer Reise zu und sorgt damit natürlich für freudige Erwartung von Teil drei!
Insgesamt ein weiteres tolles Arthur-Abenteuer, das Spannung, Abenteuer, Humor, Grusel, Mysteriöses, Überraschung und Freundschaft vereint, nebenbei aber wieder unglaublich lehrreich ist, in Bezug auf Geschichte und anderer Kulturen! Immer noch uneingeschränkt empfehlenswert für Jung und Alt.
(16.06.2010, Katrin www.BuchSaiten.de)
antworten