Der berühmteste Dichter und Schriftsteller Dänemarks – Hans Christian Andersen
Hans Christian Andersen wurde am 2. April 1805 in Odense auf der dänischen Insel Fünen als Sohn eines Schumachers und einer Waschfrau geboren.
Andersen durchlebte eine unglückliche Kindheit, die von tiefer Armut der Eltern geprägt war. Mit 14 Jahre verließ er sein Elternhaus und floh alleine nach Kopenhagen. Hier nahm sich der Leiter des Königlichen Theaters dem Kind an und gewährte ihm Obdach und Arbeit. Durch seine Hilfe konnte der junge Däne auch die Schule besuchen.
Nach Misserfolgen als Schauspieler und Sänger verfasste Hans Christian Andersen erste eigene kleine Gedichte. Zum anerkannten Schriftsteller stieg er 1829 mit seinen phantastischen Erzählungen auf, die ganz dem Vorbild des deutschen Schriftstellers Ernst Theodor Amadeus Hoffmann verpflichtet waren.
Im Jahr 1835 entstand mit »Der Improvisator« Andersens Romandebüt, welches von Kritikern äußerst positiv bewertet wurde. Durch sein Dichtergehalt abgesichert unternahm er Reise nach Europa, Asien und Afrika. Die meiste Zeit verbrachte er jedoch in Deutschland. Seine Erlebnisse und Erfahrungen hielt er in Dramen, Romanen und Reisebüchern fest.
Hans Christian Andersen verstarb am 4. August 1875 in Kopenhagen. Andersen schrieb mehr als 160 Märchen in acht Bänden. Dabei bearbeitete er Volksmärchen nach seinen eigenen Vorstellungen und Ansprüchen, so dass sie auch für Kinder verständlich erschienen.
Der dänische Schriftsteller, Romanautor und Dichter wurde als Verfasser von Märchen geistiger Vater einiger der populärsten und schönsten Kindergeschichten. Erzählungen wie »Das hässliche Entlein«, »Des Kaisers neue Kleider«, »Die Schneekönigin« oder »Die Prinzessin auf der Erbse« ließen Hans Christian Andersen zu einem der angesehensten Autoren der Weltliteratur aufsteigen.
Bücher von Hans Christian Andersen
Gebrüder Grimm / Hans Christian Andersen Bernhard Oberdieck / Sabine Metz